Retrode3

Der quelloffene Retro-Modul-Reader, neu gedacht

Retrode3 Modul-Reader
 

Die Retrode3 ist der Nachfolger der Retrode2. Wie ihr Vorgänger liest sie deine originalen Spielmodule aus und lässt dich deine originalen Controller an einem modernen Computer nutzen – diesmal aber auf Basis eines MIPS-Prozessors mit Linux, mit eingebautem WLAN sowie komplett offener Software und Hardware. Das Ziel: die Plug-and-Play-Einfachheit der Retrode2 mit der Flexibilität von Sannis Cart Reader verbinden.

Features

  • Modul-Slots für *Sega Mega Drive/Genesis, *Nintendo SNES/SFC und – neu – *NES. Zugriff auf ROM (Programm/Daten) und SRAM (Spielstände).
  • Controller-Ports für *Sega- und *SNES-Controller, die sich als normale USB-Gamepads melden.
  • MIPS-Prozessor mit Debian Linux. Das OS startet von SD-Karte – Updates sind einfach und das Gerät praktisch unbrickbar: einfach ein neues Image flashen.
  • Bedienung komplett im Webbrowser: Die Retrode3 meldet sich als USB-Ethernet-Gerät und läuft auf allen modernen Systemen (Windows, macOS, Linux, …) ohne Treiber.
  • Eingebautes WLAN: kabellos auslesen, ROMs auf einem Server ablegen sowie Spiel-Datenbanken (z. B. No-Intro) oder das Betriebssystem online aktualisieren.
  • Komplett quelloffen – sowohl die Software als auch das Hardware-Design sind frei verfügbar.
  • Erweiterbar über Plug-in-Adapter. Dank ähnlicher Hardwareanbindung wie bei Sannis Cart Reader sollten dessen Plugins laufen; Unterstützung der Retrode2-Plugins ist geplant, aber noch nicht bestätigt.
  • Beschreibt Flashkarten (z. B. das DragonDrive fürs Mega Drive; SNES und Lynx zur Auslieferung verfügbar) – ideal für Homebrew-Entwickler zum Testen oder für Kleinserien.
  • Made in Germany1.

* Diese Marken anderer Hersteller dienen ausschließlich der Kennzeichnung bestimmter Produkte. Wir stehen in keinerlei Verbindung zu ihren Inhabern.
1 Made in Germany – gebaut von freien, anständig bezahlten Erwachsenen. Ja, es ist ein bisschen traurig, dass das überhaupt als „Feature“ gilt – aber anders als die Billig-Gadget-Fabriken aus den Nachrichten halten wir es lieber so.

So funktioniert’s

  1. Modul und Controller einstecken. Natürlich ist es auch völlig in Ordnung, nur ein Modul oder nur einen Controller zu verwenden.
  2. Retrode3 per USB an den Computer anschließen. Sie meldet sich als Netzwerkgerät – ohne Treiber. Alternativ versorgst du sie irgendwo per USB mit Strom und erreichst sie über WLAN.
  3. Lokale Adresse im Browser aufrufen. Dort kopierst du ROMs und Spielstände und konfigurierst WLAN, IP-Adresse und mehr.
  4. Spielen – oder entwickeln! Lade das ROM in deinen Emulator, oder schreibe dein eigenes Spiel auf eine Flashkarte.

Open Source

Der komplette Quellcode und das Hardware-Design sind frei verfügbar:

Verfügbarkeit

Die Hardware ist fertig entwickelt, aktuell arbeiten wir an der Software. Angepeilt ist die Verfügbarkeit bis Ende des Jahres; ein genauer Termin und der finale Preis (Ziel: unter 100 EUR) stehen noch nicht fest. Die Retrode3 ist noch nicht bestellbar – du kannst dich bei unseren Freunden von DragonBox benachrichtigen lassen: Retrode3 bei DragonBox.

Bilder

Retrode3 PlatineRetrode3 PrototypRetrode3 PrototypRetrode3 PrototypRetrode3 PrototypRetrode3 Prototyp

 
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